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"Nemesis" von Arch Enemy

Warum gilt „Nemesis“ bis heute als einer der wichtigsten Arch-Enemy-Songs der Angela-Gossow-Ära? Und steckt hinter Zeilen wie „Voice of anarchy“ oder „All blood runs the same“ wirklich nur Wut – oder eher ein kollektiver Aufruf zu Zusammenhalt und Widerstand? Genau das schauen wir uns hier genauer an. 

Arch Enemy mit Angela Gossow
Arch Enemy mit Angela Gossow

Hardfacts

Songtitel: Nemesis
Album: Doomsday Machine
Band: Arch Enemy
Mitwirkende an dem Song (aus der Band):
Angela Gossow – Vocals, Michael Amott – Gitarre, Christopher Amott – Gitarre, Sharlee D’Angelo – BassDaniel Erlandsson – Drums
Erscheinungsjahr: 2005

Autor: RADIO BOB! mit Nutzung von KI
Artikel-Veröffentlichung: Mai 2026
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026

Worum geht es in „Nemesis“ wirklich?

„Nemesis“ ist einer der prägendsten Songs der Angela-Gossow-Ära von Arch Enemy. Der Track bündelt Systemkritik, kollektive Wut und den Gedanken, dass gemeinsamer Widerstand stärker ist als individuelles Ohnmachtsgefühl. Genau darin liegt auch seine bis heute anhaltende Wirkung: „Nemesis“ klingt wie ein Angriff, funktioniert aber im Kern als Einheitsruf.

Auf welchem Album erschien „Nemesis“?

Der Song erschien 2005 auf Doomsday Machine und steht dort als dritter Track. Das Album ist das sechste Studioalbum der Band und das dritte mit Angela Gossow am Gesang.

In welcher Situation entstand der Song?

Die Entstehungsgeschichte ist einer der stärksten Punkte rund um „Nemesis“. Michael Amott sagte später, dass Refrain, Melodie und Akkorde im Tourbus geschrieben wurden und sogar Teile dort aufgenommen wurden. Das Album musste unter Zeitdruck fertig werden, weil Arch Enemy im Sommer 2005 bereits im Ozzfest-Kontext unterwegs waren.

Was bedeuten die Lyrics von „Nemesis“?

Der Song benutzt Formulierungen wie „Voice of anarchy“, „Opponent of the system“ und den berühmten Refrain mit „One for all, all for one / We are strong, we are one“. Dadurch entsteht das Bild eines Kollektivs, das sich gegen Heuchelei und ungerechte Strukturen stellt. Der Text ist also nicht bloß zerstörerisch, sondern vor allem mobilisierend.

Was hat die griechische Nemesis mit dem Song zu tun?

Der Titel verweist auf die mythologische Figur Nemesis als Symbol für Vergeltung und ausgleichende Gerechtigkeit. Genau dieses Motiv passt zur Grundstimmung des Songs. Bei der Abstammung der Göttin sind die antiken Überlieferungen allerdings nicht völlig einheitlich, deshalb sollte man hier nicht unnötig verengen.

Warum ist „Nemesis“ für Arch Enemy so wichtig?

„Nemesis“ wurde bis April 2026 bereits 995-mal live gespielt und gehört damit zu den dauerhaft wichtigsten Livesongs von Arch Enemy. Der Song überlebte mehrere Bandphasen und bleibt auch deshalb so zentral, weil er die Essenz der Band aus der Mitte der 2000er in besonders klarer Form verdichtet.

Noch mehr zum Song erfahrt Ihr hier in der passenden Podcastfolge:

Folge 273 | 17.05.2026 | 9:14

"Nemesis" von Arch Enemy

Diesmal wird es hart und laut. Es wird gescreamt, gegrowled und ordentlich geheadbangt, denn es geht um "Nemesis" von Arch Enemy. Der Song, der die Band auf eine neue Ebene hebt.

Mini FAQ zu "Nemesis" von Arch Enemy

Auf welchem Album ist „Nemesis“ erschienen?
Auf Doomsday Machine von 2005; dort ist „Nemesis“ Track 3.

Worum geht es in „Nemesis“ wirklich?
Am ehesten um kollektiven Widerstand, Einheit und Gegenwehr gegen Heuchelei und Systemlogik – nicht um eine private Einzelgeschichte.

Ist „Nemesis“ autobiografisch?
Dafür gibt es keine belastbaren Hinweise. Der Song ist bewusst als „Wir“-Statement und Kampfruf gebaut.

Wie ist der Song entstanden?
Wichtige Teile – vor allem Refrain, Melodie und Akkorde – wurden laut Michael Amott im Tourbus geschrieben; das Album musste rechtzeitig für Ozzfest fertig werden.

Welche Zeile ist besonders bekannt?
Der Refrain mit „One for all, all for one / We are strong, we are one“ ist die prägendste Passage, weil er die Live-Wirkung und die Kollektividee des Songs zusammenzieht.

Wie wichtig ist „Nemesis“ heute noch für Arch Enemy?
Sehr wichtig: Der Song wurde bis April 2026 laut Setlist.fm 995-mal live gespielt und gehört damit klar zu den dauerhaft zentralen Live-Titeln der Band.

Quellen & Einordnung:

  • Podcastfolge zu „Nemesis“
  • Metal Archives zu Doomsday Machine
  • Louder/Metal-Hammer-Feature mit Michael-Amott-Aussagen
  • Offizielle Deutsche Charts, Billboard-/SoundScan-Bericht, Swedishcharts
  • setlist.fm Song Statistics
  • Britannica zur mythologischen Figur Nemesis