Bush
Die Gruppe um Frontmann und Sänger Gavin Rossdale macht schon seit über drei Jahrzehnten immer ihr eigenes Ding und wir freuen uns, die Briten wieder auf deutschem Boden begrüßen zu können!
Die Gruppe um Frontmann und Sänger Gavin Rossdale macht schon seit über drei Jahrzehnten immer ihr eigenes Ding und wir freuen uns, die Briten wieder auf deutschem Boden begrüßen zu können!
Alle beginnt damit, dass Gavin Rossdale Anfang der 90er auf den Gitarristen Nigel Pulsford trifft und sich mit ihm anfreundet, da ihre Musikgeschmack ziemlich deckungsgleich ist. Es dauert aber noch ganze zwei Jahre, bis mit Bassist Dave Parsons und Schlagzeuger Robin Goodridge das Line-Up steht.
Mit „Sixteen Stone“ können sie in 1994 endlich ihr Debüt veröffentlichen und schon zu diesem frühen Zeitpunkt zeigt sich eine Besonderheit der Band: Während es ihr Erstling nur bis auf Platz 42 der britischen Charts schafft und sie in ihrer Heimat keine größere Beachtung finden, knackt das Album in den USA locker die Top-Ten und ist dort mittlerweile mit sechsfach Platin ausgezeichnet. Sehr ähnlich sieht das Bild in Australien, Neuseeland und Kanada aus, wo die Platte ebenfalls Platin erreicht und sich durch die ausgekoppelten Singles wie „Everything Zen“, „Comedown“ oder „Glycerine“ wochen- wenn nicht sogar monatelang in den Charts halten kann.
In ihrer Karriere bleiben Bush stets experimentierfreudig. Rossdale und seine Kollegen arbeiten immer an ihrem eigenen, unverwechselbaren Sound und holen sich für das Feintuning die Unterstützung der verschiedensten Produzenten. So gelingt mit „Razorblade Suitcase“ zwei Jahre nach „Sixteen Stone“ der endgültige internationale Durchbruch, als sie sich mit Steve Albini zusammentun. Dieser hatte drei Jahre zuvor schon das letzte Studioalbum der Grunge-Götter von Nirvana produziert. Auf ihrem dritten Album „The Science Of Things“ (1999) flechten sie dann elektronische Elemente ein, während „Golden State“ (2001) wieder deutlich härter und simpler gestrickt war, kommerziell aber nicht den erwarteten Erfolg brachte. Es ist das letzte Album, bevor sich die Band Anfang des Jahrtausends erst einmal auflöst. Während sich Mitgründer Nigel Pulsford aus familiären Gründen zurückzieht, wendet sich Frontmann Gavin Rossdale neuen Projekten zu.
Nach jahrelangen Andeutungen kommt es im Juni 2010 endlich zur großen Reunion und Bush spielen ihr erstes Konzert seit acht Jahren. Bush sind endgültig zurück, als sie im Jahr 2011 zusammen mit dem berühmten Bob Rock ihr Comeback-Album „The Sea Of Memories“ veröffentlichen, auf dem erstmals auch die Neubesetzungen Chris Traynor an der Gitarre und Corey Britz am Bass zu hören sind. Es fühlt sich an, als wären sie nie weg gewesen und mit „The Kingdom“ erscheint 2020 schon ihr achtes Studioalbum, obwohl so eine lange Schaffenspause dazwischengelegen hat.
Das zehnte und aktuelle Studioalbum von Bush, „I Beat Loneliness“ (2025), hat nun innerhalb von kurzer Zeit schon 13 Millionen Streams erreicht und bringt mit „The Land of Milk and Honey“ die achte Nummer-1-Single der Band im US-amerikanischen Active Rock Radio hervor. Das Rolling Stone-Magazin lobt es als „Post-Grunge vom Feinsten mit hohem Nostalgiefaktor“.
Wer sich jetzt schon auf die Live-Darbietungen der neuen und alten Songs von Gavin Rossdale und seinen drei Begleitern freut, der kann sich für gleich hier Karten holen und sich auf einen tollen Abend mit den Alternative Rockern einstellen!