LISTE

13 Fakten über Tool

Seit 2006 warten Fans auf der ganzen Welt auf ein neues TOOL Album. Immer wieder gab es Gerüchte, dass die Arbeiten daran bereits begonnen hätten, dass die Band sich zerstritten habe und nie wieder ein Album kommen würde oder auch, dass das Album längst fertig sei und jeden Augenblick veröffentlicht werde. Jetzt, 13 Jahre nach ihrem letzten Album 10.000 Days ist es endlich offiziell: Das Warten hat ein Ende! Am 30. August erscheint "Fear Inoculum", eines der wohl heiß ersehntesten Alben des Jahres. Um die letzte Wartezeit etwas zu verkürzen, gibt es hier anlässlich dazu 13 Fakten über die Band, die ihr womöglich noch nicht gewusst habt.

  • Bei dem Versuch TOOL einem Musikgenre zuzuordnen, sind sich die Fans der Welt uneinig. Zwar fallen dabei immer wieder Worte wie Progressive und Alternative, ein klares Genre wurde jedoch noch nicht bestimmt. Frontmann Maynard James Keenan antwortete auf diese ewige Frage mit der Antwort, dass TOOL "Thinking Man‘s Metal" (Metal des denkenden Menschen) ist. 
     
  • Die aus Los Angeles stammende Band ist vieles, nur nicht gewöhnlich. Das trifft auch auf die Songstrukturen und Taktarten zu. Wer hier klassische 4/4-Takte sucht, kann lange suchen. Viel mehr wird hier auf ausgefallene und ungerade 7er, 9er oder auch 11er Takte gesetzt. Aber damit nicht genug: auch diese ohnehin ungewöhnlichen Takte ändern sich in den Songs gern mal. So gibt es in dem Song "Schism" mehr als 7 Taktwechsel. Wer da Live mitklatschen will, sollte also im besten Fall Musik studiert haben.
     
  • Apropos "Schism" – Trotz des großen Erfolgs der 4 Musiker bleibt "Schism" bisher der einzige Song, der es in die Billboard Hot 100 geschafft hat.
  • Schlagzeuger Danny Carey studierte in seinem Leben nicht nur Schlagzeug, sondern ebenfalls Geometrie und Metaphysik. Nach eigenen Aussagen verbindet er dieses Wissen sogar und baut sein Schlagzeugspiel auf geometrischen Figuren auf.
     
  • Der Name des letzten Studioalbums "10.000 Days" aus dem Jahr 2006 bezieht sich nicht etwa auf die Wartezeit für das neue Album, sondern auf die Mutter von Frontmann Keenan, welche 27 Jahre (ca. 10.000 Tage) nach erstmaligem Ausbruch einer schweren Krankheit daran verstorben ist. Die Wartezeit zwischen "10.000 Days" und dem am 30. August erscheinenden "Fear Inoculum" beträgt „nur“ 4.872 Tage.
  • Vielen Gerüchten zufolge hat die Band sich strikt gegen die digitale Vermarktung ihrer Musik auf Itunes, Spotify & Co. ausgesprochen, weshalb man die Songs dort bisher nicht finden konnte. In einem Interview erklären TOOL aber, dass es ihre Songs wegen eines Rechtsstreits nicht auf Digitalen Plattformen gibt, was ebenfalls ein Grund für die Verspätung des 5. Albums sein soll. Dieser Rechtsstreit ist nun aber offensichtlich beigelegt, da der gesamte Katalog seit kurzem überall online zu finden ist.
     
  • Die ausgefallenen Videos zu Singles wie "Prison Sex", "Schism", "Vicarious" oder "Parabola" stammen allesamt von Gitarristen Adam Jones. In allen Videos wird eine aufwändige Stop-Motion-Technik verwendet, welche Jones in seinem Kunststudium erlernte.
     
  • Die genannten Videos haben zwar diverse Auszeichnungen gewonnen, zu sehen waren davon aber nur die wenigsten in Fernsehen, da die Videos oder Songtexte von den TV-Sendern als verstörend und explizit eingestuft wurden.
  • Drummer Danny Carey wird von der Beckenmarke Paiste unterstützt und mit entsprechenden Becken versorgt. Das ist soweit normal. Nicht ganz so normal ist die Tatsache, dass Paiste ihm ein komplettes Schlagzeug aus alten Becken anfertigen ließ. Leider spielt Carey dieses Drumset aber nur auf US-Touren. Grund dafür: allein eine Bassdrum wiegt mehr 40 Kilo. Wortwörtlich also Heavy Metal!
     
  • Sogenannte Hidden Tracks gibt es auf vielen Alben, wie zum Beispiel der bekannte "Track 99" auf Marilyn Mansons "Antichrist Superstar". Bei TOOL muss man aber nicht einfach einige stille Songs abwarten, sondern selbst aktiv werden. Schneidet man die Songs "Viginti Tres" und "Wings for Marie" aneinander und legt "10.000 Days" darunter; bekommt man einen neuen Track.
     
  • Der Song "Lateralus" vom gleichnamigen Album galt in Fankreisen lange Zeit als ein mathematisch-musikalisches Meisterwerk, da die Songstruktur nach der Fibonacci-Folge aufgebaut ist. Sänger Maynard gesteht wenige Jahre später aber in einem Nebensatz, dass dies reiner Zufall gewesen sei.