7 legendäre Rockstar-Partys

Viele bekannte Rocker wie Ozzy Osbourne, Freddie Mercury und Keith Richards haben im Laufe ihrer Karriere die ein oder andere legendäre Party geschmissen. Ob private Partys auf Hotelzimmern oder Aftershowpartys – es gibt zahlreiche Geschichten.

Freddie Mercury

Freddie Mercury gab in 1978 an Halloween eine Party im Fairmont Hotel in New Orleans, auf der Kleinwüchsige einen Teller auf ihrem Kopf trugen, der mit Koks-Lines beladen war. Unter anderem gab es nackte Kellner und Kellnerinnen, ein Mann der Hühner den Kopf abbiss und nackte Models die in einem Schlammbecken rangelten. Mit dieser Party überstieg der Queen-Frontmann das Budget von 200 000 Pfund erheblich: „Fuck the cost, darlings, let’s live a little“ war Mercurys Motto.

Ozzy Osbourne

Während einer Tour mit Mötley Crüe im Jahre 1984, war Ozzy Osbourne in einem Hotel in Florida untergebracht. Auf der Suche nach Koks fand Osbourne eine Ameisenstraße, kniete sich hin und zog sich die unschuldigen Tiere kurzerhand durch die Nase. Crüe’s Bassist Nikki Sixx bestätigte es: „Krasser Typ“, viel mehr hatten die anderen Musiker nicht über Osbourne zu sagen.

Billy Idol

In 1989 verbrachte Billy Idol drei Wochen in seinem thailändischen Penthaus. Idol lebte dort den Sex, Drugs and Rock’n’Roll Traum. Dieser kostete ihn 149.000$ an Miete und Schäden, die in dieser Zeit von ihm und seinen Gästen verursacht wurden. Nach unzähligen Verwarnungen durch das Hotel Management, welche Billy Idol jedoch ignorierte, musste das örtliche Militär ihn gewaltsam zum Gehen bewegen.

Keith Moon

The Who-Drummer Keith Moons Alkoholexzesse und Partyeskapaden sind mindestens genauso legendär wie sein Können an den Drums. So auch die Party zu seinem 21. Geburtstag am 23.08.1967.
Bereits morgens beginnt Moon mit dem Trinken, spielt abends ein Konzert und lädt anschließend Fans und Freunde in sein Hotel ein. Dort angekommen, bricht am aufgebauten Buffet mit Geburtstagstorte eine Essensschlacht aus, die im kompletten Chaos endet. Der Hotelmanager bemerkt den Lärm, sieht das Chaos und kontaktiert die Polizei. Als Keith Moon nackt durch die Hotellobby läuft, trifft die Polizei ein. Aus Angst er könnte verhaftet werden, rennt Keith Moon davon und springt in einen nagelneuen Rolls Royce, welcher kurzerhand rückwärts in den Pool des Hotels rollt. Als er erneut versucht zu fliehen, rutscht er auf Kuchenresten aus und verliert beim Sturz einen Zahn. Nachdem Moon beim Zahnarzt war, wird er für eine Nacht in Gewahrsam genommen. 
Die Holiday Inn Kette veranschlagte einen Schadensersatz von 24.000$ und verbannte The Who aus allen Häusern.

Nikki Sixx

Hollywood: Am 23. Dezember 1987 wurde der Mötley Crüe-Bassist Nikki Sixx, nach einer fast tödlichen Überdosis Heroin, zwei Minuten für tot erklärt. In seiner Autobiographie beschreibt Sixx wie eine Freundin des Guns N‘ Roses Gitarristen Slash verzweifelt versuchte ihn zu reanimieren, bis Rettungskräfte vor Ort waren. Sixx wurde zu einem lokalen Krankenhaus gebracht, wo er am nächsten Tag wieder entlassen wurde. Fast sofort nach seiner Entlassung begann Sixx wieder damit, sich Heroin zu spritzen.

Keith Richards

Einst behauptete Keith Richards, dass verrückteste was er je gemacht habe, war, sich die Asche seines Vaters, die er mit Koks vermischte, auf einer Party durch die Nase zu ziehen. Sein Manager tat es als Witz ab, woraufhin auch Richards sagte, dass dies ein Irrtum sei und er nur die innige Beziehung zwischen sich und seinem Vater beschreiben wollte. 

Slash

Wer Gitarrist in der gefährlichsten Band der Welt ist, muss seinem Ruf gerecht werden: 1989 war Guns N' Roses-Slash  so high, dass er komplett nackt in der Nähe eines Golfplatzes rumlief und eine Glastür zerbrach. Daraufhin nahm er ein Dienstmädchen, welches ihn als menschliches Schutzschild vor Alien beschützen sollte.