Memphis May Fire & Dead By April
Ein wahrer Doppelschlag! Die Metalcore-Truppen aus den USA und Schweden machen Südhessen unsicher.
Ein wahrer Doppelschlag! Die Metalcore-Truppen aus den USA und Schweden machen Südhessen unsicher.
Die Geschichte von Memphis May Fire beginnt Ende 2006, damals wird die Band unter dem Namen „O Captain, My Captain!“ gegründet. Aber schon ein Vierteljahr entscheiden sich die US-Boys für den aktuellen Namen, der sie im Lauf der nächsten 20 Jahre in die ganze Welt tragen wird. Erst gibt es lokale Erfolge, dann den ersten Vertrag, schließlich 2009 das erste Album „Sleepwalking“. Vorher kommt es aber zum Umbruch: Sänger Chase Ryan Robbins und nach Tanner Oakes verabschiedet sich mit Austin Radford schon der zweite Bassist. Aber die Nachfolger Matty Mullins (Gesang) und Corey Elder (Bass) sind gekommen, um zu bleiben und mit ihnen wird auch die erste Platte fertig eingespielt. Die Nachfolger „The Hollow“ (2011) und „Challenger“ (2012) machen Memphis May Fire in der Metalcore-Szene zunehmend bekannt. Mit „Unconditional“ (2014) gelingt der Sprung auf Platz vier der US-Albumcharts. Auf „This Light I Hold“ (2016) und „Broken“ (2018) experimentiert die Band mit eingängigeren Rockklängen, bevor sie auf „Remade in Misery“ (2022) wieder stärker auf harte Riffs und Breakdowns setzt. Gitarrist Kellen McGregor ist mittlerweile das einzige verbliebene Gründungsmitglied und übernimmt auch die Produktion des achten Studioalbums „Shapeshifter“ (2025). Mit neuen Songs wie „Chaotic“ und „The Other Side“ bleiben Memphis May Fire ihrem Mix aus Härte und Melodie treu.
Kommen wir zu Dead by April: Kaum zu glauben, aber es ist schon eineinhalb Jahrzehnte her, dass die schwedische Metalcore-Formation ihren Erstling herausgebracht hat. Gegründet haben sie sich 2007 in der schwedischen Großstadt Göteborg. Der gerade erwähnte Pontus Hjelm tut sich mit dem ehemalige Nightrage-Sänger Jimmie Strimmel zusammen und startet das musikalische Projekt, dass sich ziemlich schnell in der Metal-Welt etabliert. Sie gehen dabei einen ziemlich klassischen Weg: Erst macht man sich mit Demos einen Namen, dann erscheint die erste Single 2008 und im Jahr darauf steht das selbstbetitelte Debüt in den Musikläden. In ihrer Heimat steigen sie direkt hoch in den Charts und man landet mit Platz Zwei direkt auf dem Treppchen der schwedischen Albumcharts! Nach diesem tollen Start sind die folgenden Jahre von häufigen Line-Up-Wechseln geprägt. Trotzdem belegen die Schweden auch mit den Nachfolgeplatten des Debüts Top-Plätze in den schwedischen Charts, obwohl eigentlich kein Album in der gleichen Besetzung eingespielt wird, aber die Musik spricht wohl für sich!
Auch auf dem aktuellen Album „The Affliction“ ist man für Experimente offen gewesen und alle Konzertbesucher dürfen sich neben den bekannten Hits auf ganz neue und spannende Live-Momente freuen.
Wir präsentieren Euch ein großartiges Konzert in der Mainmetropole, Karten bekommt Ihr unter diesem Link.
Hart, härter, Harte Saite! Kein anderer Stream scheppert mehr!