The Temperance Movement
The Temperance Movement begeben sich im Herbst auf „Let It All Out”- Tour. Freut Euch auf eine großartige Rückkehr nach rund einem halben Jahrzehnt mehr oder weniger Funkstille!
The Temperance Movement begeben sich im Herbst auf „Let It All Out”- Tour. Freut Euch auf eine großartige Rückkehr nach rund einem halben Jahrzehnt mehr oder weniger Funkstille!
2025 markierte für The Temperance Movement die Rückkehr nach fünf Jahren Pause. Was zunächst als vorsichtig angesetzte Tour gedacht gewesen ist, hat nun aber ziemlich flugs eine Eigendynamik entwickelt. Aus einzelnen Clubshows wurden größere Hallen, aus geplanten Testläufen zusätzliche, offizielle Termine. Es ist ein Signal, das sich kaum überhören lässt: Die Verbindung zwischen Band und Publikum ist intakt geblieben, vielleicht sogar enger als zuvor.
Dass diese Resonanz möglich ist, hat mit der Herkunft und Zusammensetzung der Band zu tun. The Temperance Movement stammen aus Glasgow, klingen jedoch, als hätten sie ihre musikalische Sozialisation im Süden der USA durchlaufen. Die Mitglieder sind keine Unbekannten, sondern erfahrene Musiker mit Stationen bei Jamiroquai, Rooster oder den Waterboys. Ihr Sound speist sich aus Blues, Southern Rock, britischen Einflüssen und einzelnen R’n’B- und Jazz-Momenten.
Angefangen hat die von Sänger Philip Seth Camübell (nicht verwandt oder verschwägert mit dem Motörhead-Gitarristen!) und Klampfer Luke Potashnik gegründete Truppe 2011. Schnell folgt die erste EP „Pride“ (2012), im Jahr 2013 steht das erste, selbstbetitelte Album in den Regalen, bei der die Titel von der EP mit sieben weiteren Songs ergänzt worden sind. 2015 steigt Potashnick aus, er konzentiert sich ab diesem Zeitpunkt auf seine Karriere in der zweiten Reihe als Produzent und Songwriter. Ersetzt wird er durch Matt White und Anfang 2016 erscheint mit „White Bear“ Platte Nummer Zwei. Auf dem Weg zum dritten Album „A Deeper Cut“ (2018), das sie erstmals in die Top Ten der UK-Charts bringt, muss man sich auch von Damon Wilson verabschieden und sein Platz am Schlagzeug übernimmt Simon Lea, aber die größte Zäsur ist wahrscheinlich der Abgang von Frontmann Phil Campbell 2020.
Es wird ruhiger um die Bluesrock-Supergroup, es erscheinen noch die Kompilationen „Covers & Rarities“ (2021) und „Caught On Stage: Live & Acoustic“ (2022), die beide genau das beinhalten, was die Titel versprechen. Spätestens ab Ende 2024 nimmt die Geschichte von The Temperance Movement wieder Fahrt auf, sowohl Phil Campbell als auch Luke Potashnik kehren zurück, und man plant erstmals wieder eine Tour zusammen.
Nun wollen sie 2026 auch wieder gemeinsam ihr Publikum begeistern, sind sie live ja ein besonderes Phänomen. Die Songs sind nicht festgeschrieben, sondern bleiben offen interpretierbar und werden frisch jeden Abend neu gezaubert: Gitarrenlinien verändern sich, Tempi werden gedehnt oder verdichtet, Übergänge entstehen aus der Situation heraus. Entscheidend ist weniger die Reproduktion des Studiosounds. Phil Campbell und seine Bandkollegen reagieren auf das Publikum, auf die Akustik des Raums, auf die Energie im Saal. Kein Konzertabend ist gleich.
Nach dem Comeback arbeitet die Band auch wieder an neuem Material. Für das für 2026 angekündigte Album soll ein Produzent an Bord sein, der dem nächsten Kapitel die Kontur mitgibt. Parallel dazu steht die schon erwähnte „Let It All Out“-Tour an, die die Rückkehr weiter festigt und zugleich nach vorne weist.
Im Herbst 2026 führt diese Reise The Temperance Movement nach Deutschland. Bei ihrem Zwischenstopp in Hamburg wird sich zeigen, inwieweit die Band nach ihrer Pause tatsächlich wieder bei sich angekommen ist. Überzeugt Euch selbst und holt Euch über diesen Link Eure Tickets!