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Zum Australia Day: 10 Rockbands aus Down Under

Fröhlichen Australia Day zusammen! Wie könnte man diesen Tag besser feiern, als die grandiosen Bands hochleben zu lassen, die das Land hervorgebracht hat? Neben klassischen Hardrockern wie AC/DC und Airbourne sprießen auch heute noch neue, großartige Künstler aus „Down Under“ hervor und begeistern uns auch in Europa mit ihrer Musik. Genauso vielfältig wie das Land sind nämlich auch seine Bands und deren Stilrichtungen.

AC/DC - Realize (Official Video)
AC/DC - Realize (Official Video)

AC/DC

AC/DC ist heutzutage ein Synonym für Rockmusik! 
Die australische Hardrock-Band wird 1973 von den in Schottland geborenen Brüdern Angus und Malcom Young gegründet. 

Geprägt wurde die Band vor allem durch die zwei Ären der Frontmänner Bon Scott und Brian Johnson. Als legendär gelten zudem der bereits verstorbene Rhythmusgitarrist Malcolm Young und sein Bruder, der einzigartige Gitarrist Angus Young, dem er gerne das Rampenlicht überließ. 
In den letzten Jahrzehnten nahmen AC/DC ganze 16 (international veröffentlichte) Alben auf und können weit über 10.000 gespielte Shows vorweisen. Zahlreiche Spitzen-Alben-Platzierungen, ausverkaufte Stadion-Konzerte und Auszeichnungen sprechen für sich – seit 2003 sind sie Mitglieder der Hall of Fame. AC/DC haben in ihrer bisherigen Karriere mehr als 200 Millionen Tonträger verkauft. Alleine das Erfolgsalbum Back In Black“ ging in den USA mehr als 21 Millionen Mal über die Ladentheke und kommt weltweit auf über 50 Millionen verkaufte Einheiten. Das macht "Back in Black" nach Michael Jacksons "Thriller" zum zweitmeist verkauften Album der Musikgeschichte. 

Die Aufstellung der Band wechselte in den vergangenen Jahren aus verschiedensten Gründen das ein oder andere Mal. Im September 2014 gab die Band bekannt, dass Malcolm Young aufgrund eines Schlaganfalls an Demenz leide und die Band daher endgültig verlassen müsse. Stevie Young nahm von nun an den Platz seines Onkels Malcolm in der Band ein. Nachdem Frontmann Brian Johnson wegen schwerer Hörprobleme die Band verlassen musste, gab sich Axl Rose (Frontmann der Rockband Guns N' Roses) als Gastsänger die Ehre und unterstütze AC/DC bei ihrer Tour 2016.

Nach 47 Jahren Musik- und Bühnenerfahrung sind AC/DC noch lange nicht müde und veröffentlichten im Herbst 2020 ihr neustes Album POWER UP“. Das derzeitige Line-Up besteht aus dem zurückgekehrten Brian Johnson, Angus und Stevie Young an den Gitarren sowie dem Bassisten Cliff Williams und Drummer Phil Rudd. 

Rose Tattoo

Rose Tattoo - die Rock 'n' Roll Outlaws aus Down Under! Am Neujahrsabend 1976 kommen im Chequers Club in Sydney Pete Wells, Angry Anderson, Mick Cocks, Ian Rilen und Drummer Dallas "Digger" Royal für ihr erstes Konzert zusammen und legen das Fundament für Rose Tattoo. Im selben Club begannen auch AC/DC ihre Karriere, mit denen die Rose Tattoo-Mitglieder eine Freundschaft und natürlich derselbe Musikgeschmack verbindet. Rilen verlässt kurz darauf, noch vor dem Debüt, die Band und wird durch Geordie Leach ersetzt. Nach drei Jahren non stop auf Tour und den damit einhergehenden Exzessen von Frontmann Angry Anderson verlässt auch Leach die Band wieder. So ziehen sich ständige Mitgliederwechsel bis heute durch die Geschichte der Band. 
Der Sound von Rose Tattoo lässt sich am besten mit einem Mix aus Hardrock und Blues Rock beschreiben (Heavy Blues). Auch wenn sie bis heute als "kleiner Bruder" von AC/DC gelten und es nie an ihren kommerziellen Erfolg heran kamen, gelten sie als eine der prägendsten Bands der australischen Rockszene, haben bis heute eine extrem treue Fanbase und werden von Musikerkollegen verehrt. Mit "Bad Boy For Love", "Rock 'n' Roll Outlaw", "Nice Boys", "We Can't Be Beaten" und "Scarred for Life" haben Rose Tattoo" bis zu ihrer ersten Trennung Ende der 80er absolute Hardrock-Hymnen. 1993 kamen sie dann wieder zusammen, um Guns N' Roses auf ihrer Australien-Tour zu supporten. Dann wurde es wieder ruhig um die Band, bis sie 1998 endgültig zurückkehrten. 

Airbourne - Live Wacken 2019 (Full Show) HD
Airbourne - Live Wacken 2019 (Full Show) HD

Airbourne

Airbourne stammen aus dem australischen Warrnambool, gegründet wurde die Band 2003 von den beiden Brüder Joel und Ryan O‘Keeffe zusammen mit dem Gitarristen David Roads und dem Bassisten Justin Street. 
Das Quartett verlegte im Jahr 2005 ihren Wohnsitz nach Melbourne, wo sie im selben Jahr noch einen Plattenvertrag unterscheiben konnten. Bevor es auf Headliner-Tour ging, traten Airbourne bei diversen und namenswerten Rockbands wie Mötley Crue, Motörhead und The Rolling Stones oder auch bei der deutschen Punkrockband Die Toten Hosen im Vorprogramm auf. Dort erspielten sie sich mit ihren energiegeladenen Shows - nicht selten wird kopfüber hängend bis der Strom abgestellt wurde - einen Namen. 

Übrigens: Nirgendwo sind die vier Australier so erfolgreich wie hier in Deutschland. Vier aufeinanderfolgende Alben konnten sich direkt in den Top 10 der Album-Charts platzieren, das aktuelle Album „Boneshaker“ landete auf Anhieb auf Platz 7. Im Jahr 2020 unterstützen Airbourne die Metal-Legenden von Iron Maiden auf ihrer „Legacy Of The Beast“-Tour, bis die COVID-19 Pandemie allen einen Strich durch die Richtung machte. 

Parkway Drive - "Wild Eyes" (Live at Wacken)
Parkway Drive - "Wild Eyes" (Live at Wacken)

Parkway Drive

Die sympathischen Surfer-Sunny-Boys aus Byron Bay sind spätestens seit ihrem legendären Headliner-Auftritt beim Wacken Open Air 2019 in der Metalszene fast in aller Munde! Das war allerdings nur ein Zwischenstopp für die Jungs, die in der Szene schon länger als Größe bekannt sind.
Gegründet haben sie sich im Jahr 2003 und konnten noch im selben Jahr auf ihrer ersten Split-EP mit brachialem Metalcore überzeugen – oder ist das überhaupt noch Metalcore? Der Band selbst ist das ziemlich egal. Sänger Winston McCall bringt es auf den Punkt: „We started before that word even existed“.

Nachdem sie hierzulande noch einige Jahre relativ unbekannt blieben, konnten sie mit ihren Alben „Deep Blue“ (2010) und „Atlas“ (2012) auch in Europa Fuß fassen und schafften es mit beiden Alben sogar in die deutschen Charts. Ihren größten Erfolg feierten sie mit ihrem aktuellen Studioalbum „Reverence“ feiern, das sich elf Wochen in den Charts hielt und dort Platz 3 erreichte!

Noch kurz vor dem ersten Lockdown haben uns Parkway Drive noch mit einem besonderen „Schmankerl“ versorgt: „Viva The Underdogs“ – eine Dokumentation über ihre bisher größte Tournee, die mit einem grandiosen Auftritt in Wacken 2019 ihr Ende fand. Seit März 2020 gibt es dieses Konzert nun auch als Livealbum mit drei Bonustracks: Winston hat ihre Songs „The Void“, „Vice Grip“ und „Shadowboxing“ als Dankeschön an ihre deutschen Fans übersetzen lassen und auf Deutsch neu eingesungen. Die Idee dazu ist entstanden, als ihr deutscher Tourmanager unterwegs einige Songs auf Deutsch vor sich hingesungen hat und Winston irgendwann festgestellt hat, dass das gar nicht schlecht klingt. Das kann man so sagen!

Jet - Are You Gonna Be My Girl
Jet - Are You Gonna Be My Girl

Jet

Seit 2001 machen die Rocker aus dem australischen Melbourne bereits Musik und haben direkt mit ihrer ersten Single bereits ihren größten Hit gelandet: „Are You Gonna Be My Girl“ darf auch heute noch auf keiner guten Party fehlen! Nach drei Alben und 11 Jahren Bandgeschichte war dann aber erstmal Schluss, aber von vorne: Die Brüder Nic und Chris Chester haben im Plattenschrank ihres Vaters Rock 'n' Roll-Bands wie The Who, The Rolling Stones oder The Faces entdeckt und sind so auf den Geschmack gekommen, eine Band zu gründen. Ihren ersten Bassisten Doug Armstrong haben sie in der Firma ihres Vaters kennengelernt, in der sie zwischenzeitlich arbeiteten. Bald wurde dieser allerdings ersetzt, und als neu formiertes Trio nahmen die Herren ihre erste EP mit dem Titel „Dirty Sweet“ auf. Ihre Namen haben Jet übrigens von Paul McCartney and Wings „geklaut“: Ihr Lieblingssong der Gruppe ist nämlich „Jet“. Die Auflage von 1000 EP-Exemplaren war schnell vergriffen und auch auf dem britischen Markt kamen die Newcomer gut an, sodass sie schnell einen Deal bei der Plattenfirma Elektra eintüten konnten.
Mitten im Aufnahmeprozess ihres ersten Longplayers „Get Born“ bekamen sie dann eine Anfrage der Rolling Stones, ob sie als Vorband mit auf Tour gehen wollten. Gesagt, getan: Mit ihren beiden Platten im Gepäck spielten sie in Australien einige Shows mit den Stones und „Get Born“ verkaufte sich weltweit über 3 Millionen Mal. Bald kamen Vorwürfe auf, sie würde ihre Idole nur kopieren und insbesondere „Are You Gonna Be My Girl“ sei ziemlich an Iggy Pops „Lust For Life“ angelehnt. Iggy schien das aber nicht zu stören – im Jahr 2008 nahmen sie sogar gemeinsam ein Tribute-Album für die australischen Rock’n’Roll Legende Johnny O’Keefe auf. Jet brachten 2006 und 2009 weitere Studioalben heraus, die aber nicht an den Erfolg von „Get Born“ anknüpfen konnten.

Als Jet 2012 eine Auszeit nahmen, starteten Chris Chester und der Bassist Marc Wilson ein Nebenprojekt namens DamnDogs, mit dem sie bei einem sehr spontanen und fragwürdigen Auftritt in einem Stripclub in L.A. auf sich aufmerksam machten. 2016 folgte dann die Wiedervereinigung von Jet und eine Tour mit Bruce Springsteen, allerdings bislang ohne neue Musik zu veröffentlichen.

Wolfmother - Victorious (Official Video)
Wolfmother - Victorious (Official Video)

Wolfmother

Hinter Wolfmother verbirgt sich vor allem ein Mastermind: Andrew Stockdale. Der Australier, der die Stoner Rock Band im Jahr 2004 in Sydney gründete, ist das Herz der Band und stellt mit wechselnden Mitmusikern das einzige konstante Mitglied der Band dar. Verglichen wird der Stil häufig mit Rockbands der 60er und 70er Jahre wie Led Zeppelin, Black Sabbath oder auch neueren Bands wie den White Stripes und Queens of the Stone Age.
In ihren Anfängen haben Wolfmother gleich mal vom ersten in den fünften Gang geschaltet und nach einigen Auftritten wird ein australisches Label auf sie aufmerksam, mit dem sie ihre selbst betitelte EP aufnehmen. Für die folgende Langspielplatte ging es dann in die USA zu dem Top-Produzenten Dave Sardy, der schon mit System of A Down, Slayer und den Chili Peppers zusammengearbeitet hat.
Für den Song „Women“ gab es 2007 in der Kategorie „Beste Hard Rock Darbietung“ sogar einen Grammy. Nach einem Streit 2008 und unterschiedlichen Vorstellungen suchte sich Stockdale schließlich neue Mitstreiter, um sein Projekt weiter zu verfolgen.

Zwischendurch war Stockdale auch eigenständig aktiv und veröffentlichte 2013 seine erste Soloplatte „Keep Moving“. Ein Jahr später folgte dann auch die nächste Wolfmother-Scheibe, die selbst produziert und herausgebracht wurde! Ohne Promotion wurde sie auf der Plattform Bandcamp veröffentlicht. Das passt allerdings sehr gut zu Stockdales Einstellung zu Musik: Er hat keine Lust, für jeden Anbieter eine exklusive und besondere Version mit verschiedenen Bonus Tracks o.ä. anzubieten – er will einfach seine Musik raus an die Fans bringen.

Im Dezember 2019 kam ihr aktuellstes Werk „Rock’n’Roll Baby“ heraus, das wieder in Eigenregie aufgenommen und über DistroKids veröffentlicht wurde. Dadurch bekam es allerdings kaum mediale Aufmerksamkeit. Aufgenommen wurde die Platte übrigens in Dave Grohls legendärem Studio 606 in der Nähe von Los Angeles.

INXS

INXS wurde 1977 ursprünglich von den Brüdern Jon Farriss (Drummer), Tim Farriss (Gitarrist) und Keyboarder/Gitarrist Andrew Farriss unter dem Namen The Farriss Brothers gegründet, als diese auf der High School Michael Hutchence treffen und in die Gruppe aufnehmen. Außerdem stoßen Bassist Garry Gary Beers sowie Saxophonist und Gitarrist Kirk Pengilly dazu. Nach einigen Auftritten benennen sie sich 1979 auf Anraten des Midnight Oil-Managers, der sie für als Support buchte, in INXS um. Ihren ersten Auftritt als INXS spielten sie dann am 1. September 1979 in einem Hotel in Umina. 
Mit ihrem sechsten Album "Kick" konnten sie ab 1987 endlich internationale Erfolge feiern. "Kick" bleibt
mit mehr als 20 Millionen verkauften Einheiten und unzähligen Platinauszeichnungen bis heute das mit Abstand erfolgreichste Album der 2012 aufgelösten Band. In Kanada reichten die Verkäufe sogar für eine Diamantauszeichnung aus. Der Erfolg ist aber auch nicht weiter verwunderlich, denn auf "Kick" befinden sich mit "Never Tear Us Apart", "Devil Inside", "New Sensation" und natürlich "Need You Tonight" gleich vier internationale Superhits. 

Nach Hutchences Tod im Jahr 1997 versuchten die restlichen Mitglieder, die Band mit verschiedenen Sängern wie beispielsweise Jon Stevens aufrecht zu erhalten. Dafür riefen sie 2005 sogar eine Castingshow ins Leben, bei der J.D Fortune gewann, dann 2011 aber wieder von Ciaran Gribbin ersetzt wurde. Im Jahr 2012 gaben INXS bei einem Konzert dann ihre Auflösung bekannt. 

The Dead Daisies - Holy Ground (Shake The Memory) - Official Video
The Dead Daisies - Holy Ground (Shake The Memory) - Official Video

The Dead Daisies

Gut, zugegebenermaßen bestehen The Dead Daisies aktuell nur zu einem sehr kleinen Teil aus Australiern, aber sie wurden 2012 in Sydney gegründet und haben schon allein deshalb ihre Berechtigung in dieser Liste zu stehen!
Der Australier David Lowy gründete zusammen mit dem Neuseeländer und dem kurzzeitigem INXS Frontmann Jon Stevens 2012 The Dead Daisies, nachdem sie der ehemalige INXS-Manager David Edwards miteinander bekanntmachte. Damit sind die Hardrocker in dieser Liste zwar sowas wie die Newcomer, die Bandmitglieder sind aber alles andere als neu im Rockbusiness. 
Mit ihrem selbst betiteltem Debütalbum 2013 setzten sie den Grundstein für ihren kompromisslosen Hardrock, aber auch für die vielen folgenden Gastmusiker. Für ihre erste Single "Lock N' Load" holten sie sich beispielsweise niemand geringeren als Gitarrenlegende Slash mit ins Boot, der an dem Song mitschrieb und natürlich auch Gitarre spielte. Nach ersten Supportshows für zum Beispiel ZZ Top und Aerosmith folgten die ersten eigenen Tourneen, aber auch die ersten Mitgliederwechsel. 2015 verließ schließlich auch Gründungsmitglied Jon Stevens die Band, die spätestens seitdem eher als ein Musikerkollektiv rund um Mastermind David Lowy besteht. Während die Bandmitglieder teilweise (bis auf Lowy) von Album zu Album komplett ausgetauscht werden, bleiben sie trotzdem ihrem klassischen, gitarrengetriebenen Hardrock treu.

Mittlerweile können The Dead Daisies schon mehr als 16 Mitglieder verzeichnen. Aktuell besteht die Band übrigens aus den namenhaften Rockern Deen Castranovo an den Drums, Doug Aldrich an der Leadgitarre, Glenn Hughes am Gesang und Bass und natürlich Dawid Lowy an der Rhythmusgitarre. In dieser Konstellation haben die Herren am 22. Januar 2021 ihr fünftes Studioalbum namens "Holy Ground" veröffentlicht.

Rick Springfield - Jessie's Girl
Rick Springfield - Jessie's Girl

Rick Springfield

Seine Liebe zur Musik entdeckte Rick Springfield mit 13 Jahren, als er von seinem Vater zum Geburtstag seine erste Gitarre geschenkt bekam, die er selbst zu einer E-Gitarre umbaute. Ein Jahr später beschloss er nach einem Live-Auftritt der Beatles: Ich werde Rockstar!
Im Jahr 1981 kam mit seinem vierten Album "Working Class Dog" sein großer Durchbruch, den er vor allem der Single "Jessie’s Girl" zu verdanken hatte. Sie erreichte alleine in den USA mit 1 Million verkauften Tonträgern Platinstatus und bescherte ihm ein Jahr später einen Grammy. Doch bei dem einmaligen Erfolg blieb es nicht: Es folgten weitere Top-20-Singles, wie "Love Is Alright Tonight" und "I’ve Done Everything For You" und natürlich "Celebrate Youth", einer seiner berühmtesten Hits. 

Ende der 70er Jahre entschied sich Rick Springfield dazu, sich nicht nur hinter dem Mikro, sondern auch vor der Kamera zu versuchen. Im Erscheinungsjahr seines Erfolgsalbums "Working Class Dog" unterschrieb er einen Vertrag und übernahm die Rolle des Dr. Noah Drake in der Fernsehserie "General Hospital". Er ging zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass das später Erfolgsalbum nicht mal veröffentlicht werden würde. 

Men At Work - Down Under (Video)
Men At Work - Down Under (Video)

Men at Work

Ron Strykert und Colin Hay tun sich 1978 zu einem Singer/Songwriter-Duo zusammen. Als kurz darauf Greg Ham, John Rees und Jerry Speiser dazustoßen, wird die Band, die wir als Men at Work kennen, gegründet. Auf den Bandnamen kam damals Sänger Colin Hay, als er an einer Baustelle vorbei kam, an der nur ein einziger Arbeiter seinem Job nachging. 
Besonders charakteristisch für den Men At Work-Sound: Der eher ungewöhnliche Einsatz von Saxophon und Flöte, der Reggae-Einfluss und die außergewöhnliche Stimme von Colin Hay. Zu ihren bekanntesten Hits gehören unbestritten „Down Under“ und „Who Can It Be Now?“. Für ihr 1981 erschienenes Album "Business As Usual" werden sie mit sechsfach Platin ausgezeichnet. Kein Wunder, denn das Album hielt sich 15 Wochen auf Platz 1 der amerikanischen Album-Charts, Anfang 1983 fünf Wochen auf Platz 1 in Großbritannien und von Dezember 1981 bis März 1982 neun Wochen an der Spitze der australischen Album-Charts.

Die Band fand jedoch ein rasches Ende. Als ihr drittes Album "Two Hearts" 1985 floppte, lösten sich die Men at Work auf und gingen in den Folgejahren anderen Projekten nach.

Midnight Oil - Beds Are Burning
Midnight Oil - Beds Are Burning

Midnight Oil

Die Grundformierung für Midnight Oil bestand bereits 1971 mit der Coverband The Farm. Als fünf Jahre später Leadsänger Peter Garrett dazustieß, der zunächst erstmal sein Jurastudium beendete, war die Band vollständig und benannte sich in Midnight Oil um - nun wurde eine ernsthafte Musikkarierre angestrebt. 
Um sich von der Masse der 80er-Jahre-Bands, die vor allem für „Sex, love and Rock 'n' Roll“ standen, abzuheben, widmete sich die Band lieber sozialkritischen Themen. 

Ihren größten Hit landeten sie mit dem 1987 erschienenen Song "Beds Are Burning", der in Kanada, Südafrika und Neuseeland auf Platz 1 landete und in vielen weiteren Ländern die Top-10-Plätze der Charts stürmte. Der Song entstand, nachdem Midnight Oil kleinere Gigs im australischen Outback spielten und dort Zeugen der Lebensbedingungen der einheimischen Aboriginies wurden. "Bed Are Burning" ist eine Hymne gegen die Zwangsenteignung und für das Recht der Aboriginies an ihrem Land ("It belongs to them, let's give it back").