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12 verrückte Gerüchte und Verschwörungstheorien...

Wer kennt es nicht? In zahlreichen Klatsch-Zeitschriften gibt es immer wieder neue Schlagzeilen über die Promis der Welt zu bestaunen: Von angeblichen Schwangerschaften über Affären und Schönheits-OPs ist dort alles dabei. Auch unsere Rockstars bleiben von solchen skurrilen Storys leider nicht immer verschont. Doch was ist dran an den Geschichten? Was ist wirklich passiert und was ist Humbug? Wir haben Euch die größten Mythen, Gerüchte und Verschwörungstheorien aufgelistet.

Paul McCartney
Paul McCartney

Gerüchten zufolge starb der Beatle bereits 1966 bei einem Autounfall und wurde seither von einem Double ersetzt. Hinweise dazu soll es laut den Anhängern der Verschwörungstheorie auf der Doppel-LP "The Beatles" geben: Wenn man eine bestimmte Stelle von "Revolution Number Nine" rückwärts abspielt, soll statt "number nine" nun "turn me on, dead man" zu hören sein. Auch die Platte "Magical Mystery Tour" liefert angeblich Beweise hierfür: Am Ende von "Strawberry Fields Forever" soll John Lennon "I buried Paul" sagen.

Diese Hinweise gaben Hörer einer Radiosendung eines Detroiter Lokalsenders und brachten damit das Gerücht ins Rollen. Innerhalb weniger Tage trugen Beatles-Fans über 150 angeblich todsichere Hinweise für das Verscheiden ihres Idols zusammen – und immer mehr amerikanische Jugendliche glaubten wirklich, dass Paul McCartney tot war.

Ein weiteres berühmtes Beispiel ist das Albumcover zu "Abbey Road": Dort wird der in weiß gekleidete John Lennon als Geistlicher (Gott oder Pfarrer), Ringo Starr als Leichenbestatter in schwarz, George Harrison als Totengräber in legerem Jeans-Outfit und McCartney schließlich als Toter interpretiert, da er als einziger keine Schuhe oder Strümpfe trägt. Drummer Ringo Starr heizte die Debatte 1969 zusätzlich an, indem er das Gerücht bestätigte. Das lag wohl an den verhärteten Fronten zwischen den beiden zu dieser Zeit. Paul McCartney selbst weigert sich bis heute, etwas zu dem Thema zu sagen. 1993 griff er das Gerücht mit seinem Konzertmitschnitt "Paul Is Live" auf. Das Cover zeigt ihn erneut auf dem Zebrastreifen der Abbey Road – diesmal aber mit Schuhen.

Gene Simmons
Gene Simmons

Gene Simmons hat die Zunge einer Kuh an seine eigene nähen lassen

Dieser Mythos kann glücklicherweise dementiert werden: Weder sieht seine Zunge der einer Kuh wirklich ähnlich, noch ist eine solche Operation medizinisch bedenkenlos möglich.
Gene Simmons "Lappen" soll angeblich stolze 25 cm lang sein. Da der offizielle Weltrekord für die längste Zunge aber bei knapp über 11 cm liegt, ist das wohl etwas weit hergeholt…

BOB_John Lennon_16-9
BOB_John Lennon_16-9

John Lennons Tod wurde von der Regierung beauftragt

Mit John Lennon hat es auch den zweiten Hauptsongschreiber der Beatles getroffen: Gerüchten zufolge wurde er am 08.12.1980 nicht von dem psychisch Kranken Mark David Chapman ermordet, sondern von einem von der Regierung angeheuerten Auftragskiller. Grund dafür soll der große Einfluss Lennons gewesen sein, welcher für die CIA eine Gefahr dargestellt habe. Das stimmt so natürlich nicht ganz.

Überwacht wurde John Lennon zeitweise allerdings tatsächlich: Beim FBI geriet er als Gegner des Vietnamkrieges und bekennender Aktivist der Friedensbewegung ins Visier der Ermittler. 2004 wurden schließlich rund 200 Seiten aus seiner Ermittlungsakte veröffentlicht.

Marilyn Manson
Marilyn Manson

Marilyn Manson ließ sich das unterste Rippenpaar entfernen, um Oralsex mit sich selbst haben zu können.

Dieses weit verbreitete Gerücht hat Marilyn Manson mittlerweile mehrfach dementiert. In seiner Autobiographie schreibt er: Wenn ich mir wirklich Rippen entfernt hätte, wäre ich damit beschäftigt gewesen, mir zu The Wonder Years einen zu blasen, anstatt Winnie Cooper [ein Charakter im genannten Film] zu verfolgen. […] Außerdem, wer hat noch Zeit, Welpen zu töten, wenn man sich selbst einen blasen kann?“

Mit dem Hunde-Kommentar spielt Manson auf das Gerücht an, dass er Tiere geopfert haben soll. Bei einem Konzert soll einem Huhn der Kopf abgebissen worden sein und bei einem anderen sei ein Hundebaby ins Publikum geworfen worden, das dort zerrissen wurde. Weiterhin dementierte er das Gerücht, dass er sein (andersfarbiges) Auge durch eine Heroinspritze verfärbte haben soll.

Kurt Cobain
Kurt Cobain

Kurt Cobain wurde in Auftrag von Courtney Love ermordet, aber eigentlich lebt er noch

Das behaupten Fans in diversen Blogs, die den Selbstmord ihres Idols 1994 nicht wahrhaben wollen. Courtney Love soll demnach einen Auftragskiller engagiert haben. Beweis dafür seien fehlende Fingerabdrücke auf der Tatwaffe sowie die Aussage eines dubiosen Sängers namens "El Duce". Dieser behauptete, Courtney Love habe ihm drei Monate vor Kurt Cobains Tod 50.000 $ angeboten, wenn er ihren Geliebten umbringt.

ODER ABER: Nach seinem vorgetäuschten Selbstmord 1994 ist Kurt Cobain nach Peru abgehauen und dort untergetaucht. Heute lebt er dort erfolgreich als Kurt-Cobain-Doubel und macht weiterhin Musik – unter dem Namen Ramiro Saveedra. Klar, klingt plausibel. Finden sogar seine ehemaligen Bandkollegen, die auf Facebook einst bestätigten: "Leute, es stimmt. Kurt lebt. Er brauchte halt über 20 Jahre um zu lernen, die Gitarre mit rechts zu spielen, statt mit links!". Kurt war Linkshänder, Ramiro spiel mit rechts Gitarre. 

The Rolling Stones
The Rolling Stones

Das FBI wollte die Rolling Stones loswerden

Die USA wollten die Rolling Stones loswerden! Warum? Na, weil die mit ihrem Rockstar-Dasein in den 60ern einfach zu wild für die US-amerikanische Gesellschaft waren.
Eine Theorie besagt, dass das FBI den Rolling Stones Acid untergeujbelt hat, um die britischen Rocklegenden dann hochzunehmen. Wären die Mitglieder dann verurteilt worden, hätten sie mit solchen Vorstrafen niemals ein Visum bekommen – und Auftritte in den USA wären dann nie zustande gekommen. 

Aber mal ehrlich: Dass bei den Stones irgendwelche Drogen untergeschoben waren, ist wohl eher unwahrscheinlich... 

„Sie glauben, diese Geschichte ist frei erfunden? Dann muss ich Sie enttäuschen.“

Das wusste nicht nur schon Jonathan Frakes, sondern trifft auch auf die folgenden Gerüchte zu, die sich tatsächlich ereignet haben! Auch wenn man sich bei manch einer vielleicht erhofft, dass sie doch nicht ganz wahr ist. Aber lest selbst…

Keith Richards
Keith Richards

Keith Richards kommt tagelang ohne Schlaf aus

Und schon geht es mit den Rolling Stones weiter – zumindest mit einem Mitglied.

In der Blütezeit der Rolling Stones schlief der Gitarrist nach eigener Aussage nur etwa zweimal pro Woche. Zum Glück ist er ab und an doch mal weggenickt, denn sonst gäbe es den Rolling Stones-Klassiker "(I Can’t Get No) Satisfaction" möglicherweise nicht: Das Riff schrieb Keith Richards der Legende nach nämlich im (Halb-)Schlaf und nahm es mit einem Aufnahmegerät auf. Daran konnte sich aber nicht mehr erinnern. Kein Wunder: Auf dem Band hört man zwei Minuten Gitarrengeplänkel und anschließend vierzig Minuten Schnarchen.

Ozzy Osbourne Bites Bats Head Off!
Ozzy Osbourne Bites Bats Head Off!

Ozzy Osbourne beißt Vögeln den Kopf ab und inhaliert Ameisen

Kaum eine andere Rockstar-Geschichte ist so legendär wie Ozzy Osbournes Fledermaus-Gate.
Als 1982 bei einem Konzert im amerikanischen Des Moines eine Fledermaus auf die Bühne geflogen (im Sinne von "auf die Bühne geworfen") kam, griff Ozzy Osbourne (anscheinend instiktiv) nach dem Tier und biss ihm live auf der Bühne den Kopf ab. Düsterer konnte es nicht mehr werden, der Fürst der Finsternis erreichte den Zenit des Outlaw-Daseins. Ozzy erklärte später jedoch, dass er es für eine Halloween-Attrappe hielt und dem Tier nur versehentlich den Kopf abriss, als er es sich wieder aus dem Mund ziehen wollte: „Mein Mund war plötzlich voller warmer Flüssigkeit. [...] Es war der schlimmste Nachgeschmack, den man sich vorstellen kann."
Auch einer Taube hat Ozzy schon den Kopf abgebissen. Angeblich wollte er damit sein Label beeindrucken. Eine gewöhnungsbedürftige Methode…

Doch der Wahnsinn des Ozzy Osbourne reicht noch viel weiter: Als Ozzy auf einer gemeinsamen Tour mit Mötley Crüe kein Koks mehr zur Hand hatte, entdeckte er in seinem Hotel in Florida eine Ameisenstraße. Kurzerhand kniete er sich hin und zog die Ameisen durch die Nase – das berichten die Mitglieder von Mötley Crüe. Ozzy selbst gibt in seinem Buch zu Protokoll: „Wenn mir heute jemand Storys über diese Tour erzählt, weiß ich nicht, ob sie stimmen oder nicht. ‚Ozzy, hast du wirklich eine Ameisenstraße geschnieft?‘, und ich habe keine Ahnung. Möglich ist es.

BOB_van Halen Rider_16-9.jpg
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Van Halen wollen keine braune M&Ms in ihrer Garderobe

Das stand tatsächlich mal auf dem Catering Rider der Hardrocker. Als Grund für diesen Anspruch nannten die Bandmitglieder später, dass sie damit nur testen wollten, ob die Veranstalter die Vorstellungen ordentlich gelesen hatten. Fanden Van Halen also braune M&Ms in ihrem Backstagebereich, schlossen sie daraus, dass ihre Anweisungen nicht befolgt wurden und sie auch mit technischen Problemen rechnen mussten. 

 

Nirvana
Nirvana

Nirvana wurden von ihrer eigenen Release-Party geworfen

Zur Veröffentlichung der Single "Smells Like Teen Spirit" vom Album "Nevermind" lud die Plattenfirma der Grunge-Rocker zu einer Party. Während sich die Plattenbosse allerdings eine eher förmliche Veranstaltung vorgestellt hatten, beschlossen die Bandmitglieder, das Buffet für eine Essenschlacht zu nutzen. Daraufhin wurden sie von eben diesen Bossen vor die Tür gesetzt, also von ihrer eigenen Party geschmissen.

BOB_AliceCooper_16-9
BOB_AliceCooper_16-9

Schockrocker Alice Copper ist seit Jahrzehnten für seine theatralischen und blutigen Bühnenshows bekannt.
Bei einer Probe in London im Jahre 1987 ist der Stahldraht des Galgens gerissen, der Alice beim Erhängen – kurz bevor das Seil seinen Hals berührt – abfängt und damit Abend für Abend rettet. Als Alice bemerkte, dass der Draht zurrte und er mehr Druck als gewöhnlich spürte, riss er seinen Kopf nach hinten und konnte so gerade noch durch die Schlaufe rutschen. Somit stürzte er zwar knapp 2,5 Meter in die Tiefe und war kurz bewusstlos, konnte sich aber immerhin das Leben retten.

KISS
Universal Music Group
KISS

Die KISS-Mitglieder verwendeten ihr eigenes Blut für Zeichnungen

Kling verrückt, ist aber wahr! 
1977, auf dem Höhepunkt ihres Ruhms, kam KISS die Idee, ein eigenes Comic-Heft herauszubringen. Um etwas Besonderes für die Fans daraus zu machen, ließen sie sich Blut abnehmen und ließen daraus die rote Farbe für das Comic herstellen. Die Hefte, die damals nur 1,50 $ kosteten, dürften heute allerdings ein kleines Vermögen wert sein.